DOMINIKANERKLOSTER

ALTERNATIVES KLOSTER

Wer glaubt noch, dass Klöster streng von der Außenwelt abgeschottete Orte für fehlgeleitete Seelen sind? Sicher nicht Les Dominicains de Haute-Alsace, deren Konzerte gekonnt den Bogen zwischen der Musik von Clara Schumann und immersiven audiovisuellen Performances schlagen. Unzählige spirituelle Erfahrungen, die es als lebendiges und denkendes Wesen zu wagen gilt!

Les Dominicains de Haute-Alsace im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland, in ihrem friedlichen Winzertal am Fuße des Ballon d‘Alsace, haben mehr als einen Trumpf im Ärmel. Alles scheint hier so still ... Und doch ist nichts so, wie es scheint. Mit der Französischen Revolution werden die Mönche von hier vertrieben. 1826 hält die Musik Einzug in die alten Mauern. Die Holzdecke des Kirchenschiffs in 24 m Höhe sorgt für eine außerordentliche Akustik.

Heute ist das denkmalgeschützte Kloster ganz der Musik und der Digitalkunst gewidmet.

Ein Ort der Stille? Schon, doch einer, dessen Besucher ganz besondere Augenblicke erwarten: Die Mauern aus rosa Sandstein aus dem 14. Jahrhundert sind der Schauplatz gänzlich unerwarteter, und doch allen zugänglicher Erfahrungen. Wer den Weg nach Guebwiller zum ehemaligen Dominikanerkloster einschlägt, dem eröffnet sich auch eine ganze Region: In unmittelbarer Nähe wartet das Interpretationszentrum für Architektur und Kulturgut (CIAP) darauf entdeckt zu werden, und eine Stadt, die zwei berühmte Männer hervorgebracht hat: den französischen Physiknobelpreisträger und deutschsprachigen Dichter Alfred Kastler und den Keramiker Théodore Deck, bekannt für sein leuchtendes Blau, das man im Théodore-Deck-Museum bewundern kann. Kein Wunder, dass der Himmel hier blauer scheint als anderswo ...

Bei den Dominicains ist jeder Musikstil erlaubt. Ob alte Musik oder zeitgenössische Kreationen, Konzertkino oder audiovisuelle Performances: Hier herrscht der freie künstlerische Ausdruck, hier wird alles gewagt, was es aus künstlerischer Sicht zu wagen gibt. Jedes Konzert ist einzigartig und als immersive Sinneserfahrung im jeweils passenden Raum des Klosters konzipiert: Streifen Sie Ihre Schuhe ab für ein Klassikkonzert im Kirchenschiff; sichern Sie sich einen Liegestuhl für eine Videoprojektion im Kreuzgang oder in der geodätischen Kuppel; legen Sie sich im oberen Chorraum auf den Boden und betrachten Sie durch die gotischen Bögen den Sternenhimmel; üben Sie mit den anderen Konzertgästen Qi-Gong, um die klassische Musik mit allen Sinnen aufnehmen zu können ... Die Vielfalt der Angebote kennt keine Grenzen. Besonders spannend wird es, wenn bei den „Union libre“-Abenden des Klosters Darbietungen äußerst unterschiedlicher Stilrichtungen aufeinander treffen. 

Im Winter belebt das Programm im Amüsierbetrieb Zum Sorgenfrei die Geister – und in der schönen Jahreszeit zelebriert das Sommerfestival Été Zen auf erfrischende Weise den Müßiggang. Im Mittelpunkt stehen außerordentlich begabte Künstler, die wie die Dominicains selbst aus jedem Rahmen fallen.

Die Neugier – ein böses Laster? Im Kloster gibt es davon Nachschlag! Als kulturelle Begegnungsstätte (Label CCR) setzen Les Dominicains de Haute-Alsace auf individuellen Service und günstige Preise, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen und für die Musik zu begeistern. Kinder und Jugendliche erfahren den ganz besonderen Geist der Dominicains bei der Begegnung mit Residenzkünstlern des Klosters im Rahmen von Schulprojekten. Ziel der vielfältigen Angebote für alle: Neugier auf mehr machen! Das Credo lautet: Altbewährtes über Bord werfen, mit Gewohnheiten brechen, das Verhältnis zur Kultur von jeglichen Komplexen befreien.

Les Dominicains de Haute-Alsace veranstalten nicht nur Konzerte, in ihrem Audiovisuellen Zentrum (CAV) lassen sie ganze Welten entstehen. Die Produktionen des digitalen Kreativlabors im Herzen des ehemaligen Dominikanerklosters – immersive Videomappings, digitale Bühnenbilder, Tonaufnahmen, Digitalinstallationen – werden nach ganz Frankreich und Europa exportiert. Im Schatten des Kreuzgangs haben die Residenzkünstler Zugriff auf modernste technische Ausstattung: 3D-Software, 360°-Projektionsmaterial, Dolby-Atmos-Sound usw. Seit kurzem befasst sich das Zentrum zudem mit geodätischen Digitalkreationen. Mit dem auf dem Klostergelände installierten „DOVNI“ verfügen die Dominicains über ihren eigenen, kuppelförmigen Projektionsraum für 14 Zuschauer.

Aus der Zeit gefallen durch die gotische Architektur und zugleich auf der Höhe der Zeit durch modernste Technologie und Ausstattung bietet das Kloster seinen Residenzkünstlern einen erbauenden Ort für ihr Schaffen und zugleich eine Oase des Friedens, die Unabhängigkeit, technisches Know-how und individuelle Begleitung miteinander verbindet. Sie kommen aus allen Ecken der Welt (2019: Iran, Deutschland, Indien, USA, Niederlande, Russland), um die großartigen technologischen Möglichkeiten zu nutzen, die ihnen hier geboten werden. Die Residenzkunstprojekte haben zwei Dinge gemeinsam: eine große Freiheit in der Gestaltung und die ausgeprägte Bereitschaft der Künstler, andere an etwas teilhaben zu lassen und ihre so wichtige Rolle in der Gesellschaft voll auszufüllen.

Öffentlichkeitswirksame Aktionen

Die Dominicains engagieren sich für Menschen mit sozialen oder persönlichen Schwierigkeiten. Allen, die sich vergessen oder am Wegrand zurückgelassen fühlen, öffnet das Kloster weit seine Tore. Und es hat so viel Interessantes zu bieten, dass die Teilnehmer dieser Programme inzwischen im Kloster ein- und ausgehen. 

Darüber hinaus fördert das Kloster aktiv Produktionen. Oft geht die Initiative für Konzerte und Darbietungen direkt von den Dominicains aus, die sich nicht damit begnügen, nur reiner Veranstalter zu sein. Dank des Know-hows des Audiovisuellen Zentrums nimmt die Zahl der Eigenproduktionen vor Ort stetig zu: Konzeption des digitalen Bühnenbilds für ein Varietétheater, Produktion eines Films, verblüffende Digitalshow für ein Barockmusikensemble, animierte Kuppelprojektion und vieles mehr.  Mehr als 15.000 Zuschauer waren 2019 Zeugen dieses schöpferischen Geists. Die Produktionen werden in Frankreich und auf der ganzen Welt gezeigt.

Klopfen auch Sie an die Pforte des ehemaligen Dominikanerklosters: Wer seine Schwelle übertritt, wird nicht weggesperrt, sondern mit offenen Armen empfangen. Dieser außergewöhnliche Ort will das Feld der Möglichkeiten erweitern, Scheuklappen aus der Welt schaffen und dazu beitragen, Geist und Herzen zu öffnen.Wer glaubt noch, dass Klöster streng von der Außenwelt abgeschottete Orte für fehlgeleitete Seelen sind? Sicher nicht Les Dominicains de Haute-Alsace, deren Konzerte gekonnt den Bogen zwischen der Musik von Clara Schumann und immersiven audiovisuellen Performances schlagen. Unzählige spirituelle Erfahrungen, die es als lebendiges und denkendes Wesen zu wagen gilt!

Les Dominicains de Haute-Alsace im Dreiländereck zwischen Frankreich, der Schweiz und Deutschland, in ihrem friedlichen Winzertal am Fuße des Ballon d‘Alsace, haben mehr als einen Trumpf im Ärmel. Alles scheint hier so still ... Und doch ist nichts so, wie es scheint. Mit der Französischen Revolution werden die Mönche von hier vertrieben. 1826 hält die Musik Einzug in die alten Mauern. Die Holzdecke des Kirchenschiffs in 24 m Höhe sorgt für eine außerordentliche Akustik.

Heute ist das denkmalgeschützte Kloster ganz der Musik und der Digitalkunst gewidmet.

Ein Ort der Stille? Schon, doch einer, dessen Besucher ganz besondere Augenblicke erwarten: Die Mauern aus rosa Sandstein aus dem 14. Jahrhundert sind der Schauplatz gänzlich unerwarteter, und doch allen zugänglicher Erfahrungen. Wer den Weg nach Guebwiller zum ehemaligen Dominikanerkloster einschlägt, dem eröffnet sich auch eine ganze Region: In unmittelbarer Nähe wartet das Interpretationszentrum für Architektur und Kulturgut (CIAP) darauf entdeckt zu werden, und eine Stadt, die zwei berühmte Männer hervorgebracht hat: den französischen Physiknobelpreisträger und deutschsprachigen Dichter Alfred Kastler und den Keramiker Théodore Deck, bekannt für sein leuchtendes Blau, das man im Théodore-Deck-Museum bewundern kann. Kein Wunder, dass der Himmel hier blauer scheint als anderswo ...

Bei den Dominicains ist jeder Musikstil erlaubt. Ob alte Musik oder zeitgenössische Kreationen, Konzertkino oder audiovisuelle Performances: Hier herrscht der freie künstlerische Ausdruck, hier wird alles gewagt, was es aus künstlerischer Sicht zu wagen gibt. Jedes Konzert ist einzigartig und als immersive Sinneserfahrung im jeweils passenden Raum des Klosters konzipiert: Streifen Sie Ihre Schuhe ab für ein Klassikkonzert im Kirchenschiff; sichern Sie sich einen Liegestuhl für eine Videoprojektion im Kreuzgang oder in der geodätischen Kuppel; legen Sie sich im oberen Chorraum auf den Boden und betrachten Sie durch die gotischen Bögen den Sternenhimmel; üben Sie mit den anderen Konzertgästen Qi-Gong, um die klassische Musik mit allen Sinnen aufnehmen zu können ... Die Vielfalt der Angebote kennt keine Grenzen. Besonders spannend wird es, wenn bei den „Union libre“-Abenden des Klosters Darbietungen äußerst unterschiedlicher Stilrichtungen aufeinander treffen. 

Im Winter belebt das Programm im Amüsierbetrieb Zum Sorgenfrei die Geister – und in der schönen Jahreszeit zelebriert das Sommerfestival Été Zen auf erfrischende Weise den Müßiggang. Im Mittelpunkt stehen außerordentlich begabte Künstler, die wie die Dominicains selbst aus jedem Rahmen fallen.

Die Neugier – ein böses Laster? Im Kloster gibt es davon Nachschlag! Als kulturelle Begegnungsstätte (Label CCR) setzen Les Dominicains de Haute-Alsace auf individuellen Service und günstige Preise, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen und für die Musik zu begeistern. Kinder und Jugendliche erfahren den ganz besonderen Geist der Dominicains bei der Begegnung mit Residenzkünstlern des Klosters im Rahmen von Schulprojekten. Ziel der vielfältigen Angebote für alle: Neugier auf mehr machen! Das Credo lautet: Altbewährtes über Bord werfen, mit Gewohnheiten brechen, das Verhältnis zur Kultur von jeglichen Komplexen befreien.

Les Dominicains de Haute-Alsace veranstalten nicht nur Konzerte, in ihrem Audiovisuellen Zentrum (CAV) lassen sie ganze Welten entstehen. Die Produktionen des digitalen Kreativlabors im Herzen des ehemaligen Dominikanerklosters – immersive Videomappings, digitale Bühnenbilder, Tonaufnahmen, Digitalinstallationen – werden nach ganz Frankreich und Europa exportiert. Im Schatten des Kreuzgangs haben die Residenzkünstler Zugriff auf modernste technische Ausstattung: 3D-Software, 360°-Projektionsmaterial, Dolby-Atmos-Sound usw. Seit kurzem befasst sich das Zentrum zudem mit geodätischen Digitalkreationen. Mit dem auf dem Klostergelände installierten „DOVNI“ verfügen die Dominicains über ihren eigenen, kuppelförmigen Projektionsraum für 14 Zuschauer.

Aus der Zeit gefallen durch die gotische Architektur und zugleich auf der Höhe der Zeit durch modernste Technologie und Ausstattung bietet das Kloster seinen Residenzkünstlern einen erbauenden Ort für ihr Schaffen und zugleich eine Oase des Friedens, die Unabhängigkeit, technisches Know-how und individuelle Begleitung miteinander verbindet. Sie kommen aus allen Ecken der Welt (2019: Iran, Deutschland, Indien, USA, Niederlande, Russland), um die großartigen technologischen Möglichkeiten zu nutzen, die ihnen hier geboten werden. Die Residenzkunstprojekte haben zwei Dinge gemeinsam: eine große Freiheit in der Gestaltung und die ausgeprägte Bereitschaft der Künstler, andere an etwas teilhaben zu lassen und ihre so wichtige Rolle in der Gesellschaft voll auszufüllen.

Öffentlichkeitswirksame Aktionen

Die Dominicains engagieren sich für Menschen mit sozialen oder persönlichen Schwierigkeiten. Allen, die sich vergessen oder am Wegrand zurückgelassen fühlen, öffnet das Kloster weit seine Tore. Und es hat so viel Interessantes zu bieten, dass die Teilnehmer dieser Programme inzwischen im Kloster ein- und ausgehen. 

Darüber hinaus fördert das Kloster aktiv Produktionen. Oft geht die Initiative für Konzerte und Darbietungen direkt von den Dominicains aus, die sich nicht damit begnügen, nur reiner Veranstalter zu sein. Dank des Know-hows des Audiovisuellen Zentrums nimmt die Zahl der Eigenproduktionen vor Ort stetig zu: Konzeption des digitalen Bühnenbilds für ein Varietétheater, Produktion eines Films, verblüffende Digitalshow für ein Barockmusikensemble, animierte Kuppelprojektion und vieles mehr.  Mehr als 15.000 Zuschauer waren 2019 Zeugen dieses schöpferischen Geists. Die Produktionen werden in Frankreich und auf der ganzen Welt gezeigt.

Klopfen auch Sie an die Pforte des ehemaligen Dominikanerklosters: Wer seine Schwelle übertritt, wird nicht weggesperrt, sondern mit offenen Armen empfangen. Dieser außergewöhnliche Ort will das Feld der Möglichkeiten erweitern, Scheuklappen aus der Welt schaffen und dazu beitragen, Geist und Herzen zu öffnen.