AUDIOGUIDES

AUF DEUTSCH

Auch ohne Französischkenntnisse können Sie dank unserer Audioguides bei uns unvergessliche Augenblicke erleben.

 

 

 

Die Dominicains sind Heute keine religiöse Kultstätte mehr, sondern ein kulturelles Zentrum –und zwar eines, das sich vor allem der Musik widmet. Das Kulturministerium hat die Dominicains darum als besondere Kulturinstitution für die Musik klassifiziert als “Centre Culturel de Rencontre”.Die „Dominicains de Haute Alsace“ gehören dem Generalrat des Départements „Haut Rhin“ und sind eine der bedeutenden Stätten des Oberrheins, ebenso wie die Hohlandsburg, der Park von Wesserling und das Ecomusée d’Alsace, die alle in der Nähe liegen.

KREUZGANG
Der Kreuzgang ist Teil eines ehemaligen Klosters von Dominikanerbrüdern. Ihr Bettelorden bestand aus Brüdern, die sich in der Stadt niederließen, um dort zu predigen und von Almosen zu leben. Der heilige Dominikus hat den Orden Anfang des 13. Jahrhunderts in Toulouse gegründet. Das Ziel war der Kampf gegen die sogenannte katharische Häresie. Der Orden vergrößerte sich schnell und entwickelte sich auch im gesamten Rheintal. In Straßburg war er von 1224 an vertreten, inGuebwiller ab 1294 -und das unter dem Schutz der Abtei von Murbach, einem bemerkenswerten romanischen Gebäude sechs Kilometer von hier.Einer der Klosterbrüder hat über die Anfänge in Guebwiller folgende Zeilen verfasst: „Am Mittwoch nach dem heiligen Palmsonntag empfingen Hochwürden Graf Berthold aus der Linie der Falkenstein -Abt und Ordensvorsteher des Kapitels Murbach –ebenso wie der ehrenwerte Rat und die Gemeinde von Guebwiller die Dominikaner in der Stadt. Da sie noch keinen besonderen Ort für Kloster und Kirche besaßen, überließ man ihnen das Zollhaus und dessen Nebengebäude.“Als erstes erschufen die Baumeister die Kirche Sankt Peter und Paul, die von 1312 bis 1336 entstand. Danach kamen die Räumlichkeiten des Klosters hinzu. Im 15. Jahrhundert wurde das Kloster dann umgebaut, der Anlass war die Reform des Ordens. Sie zielte darauf ab, die kirchlichen Regeln wieder strenger zu befolgen. In dieser Zeit schufen die Baumeister auch den Glockenturm. Im Jahre 1525 wurde das Kloster geplündert, und zwar im Zuge eines Volksaufstandes gegen die Kirchenherren, den man später „die Revolte der Hinterwäldler“ nannte. Im folgenden Jahrhundert plünderten die kaiserlichen und französisch-schwedischen Truppen das Kloster noch einmal –im Zuge des Dreißigjährigen Krieges. Im 17. und 18. Jahrhundert schrieb der Domikanermönch Serafin eine Chronik des Klosters. Er hatte über Jahre hinweg die Geschichte der Dominikaner in Guebwiller studiert. Serafin wies darauf hin, dass es hier vor den vielen Verwüstungen eine Bibliothek gab –mit kostbaren Werken, die viele Wissenschaftler anzogen.1680 verbesserte sich die Situation des Klosters, damals annektierte das Königreich Frankreich die Ländereien von Murbach. Der Abt von Murbach finanzierte Wiederaufbau und Vergrößerung des Klosters, schließlich war er immer ein Beschützer der Gemeinschaft gewesen, die auf dem Höhepunkt ihres Wirkens 27 Geistliche umfasste.

KIRSCHENSCHIFF
Die Kirche istgotischer Architektur und misst 57 Meter in der Länge und 20 in der Breite. Im fünfzehnten Jahrhundert wurden die Kirchen weiträumiger, das lag an den Eisenverstärkungen. Die Fenster wurden größer und ließen großzügig das Licht einfallen. Beim Bau dieser Kirche war man vor allem um Schlichtheit bemüht, um dem Ideal der Armut Ausdruck zu verleihen und sich auf das Predigen zu konzentrieren. Die Kirche ist in zwei Teile geteilt –im Chor fanden die Gottesdienste der Ordensgemeinschaft statt, während das Schiff den Kirchgängern vorbehalten war. Die Trennung der beiden Bereiche, des heiligen und des Laienbereiches, wird durch den Lettner symbolisiert.Die dominikanische Verfassung von 1228 legt fest, dass Ordenskirchen nicht höher als 30 Meter sein dürfen, und dass die Decke nicht aus Stein sein darf –ausgenommen sind Chor und Sakristei. Diese Kirche ist darum 21 Meter hoch und besitzt ein Dach aus Holz –und das ist auch das Geheimnis ihrer außergewöhnlichen Akustik.Viele Teile aus der Anfangszeit existieren heute nicht mehr, etwa die Orginal-Kirchenfenster, die 1438 von den adeligen Familien in der Region gespendet wurden, ebenso das Gestühl, das in der Revolution als Holz zum Heizen verkauft wurde.Die „Dominicains de Guebwiller“ besitzen das schönste Ensemble von Wandmalereien, das im oberen Rheintal erhalten ist. Die Restaurationen haben in jüngster Zeit eine reiche Ikonographie auf den Mauern zutage gefördert. Die Dominikaner predigten den Glauben, der von Rom vorgegeben wurde und machten aus ihren Wandmalereien eine einfache Pädagogik, die den Gläubigen leicht zugänglich war –handelte es sich doch bei vielen von ihnen um Analphabeten. Diese Malereien zeigen Szenen, die dem Themenkreis der Dominikaner entstammen: Sie thematisieren etwa das Vorbild des Lebens Jesu und das Leben des heiligen Dominikus. Alle vier Wände der Kirche waren von Malereien bedeckt.Wir laden Sie nun ein, sich diese Malereien näher anzusehen. Gehen Sie zum Ende des Kirchenschiffs, zum größten Kirchenfenster im Elsaß.

WESTLICHE WAND
Die westliche Wand liegt gegenüber vom Lettner und wurde 2004 restauriert. Sie ist repräsentativ für die gesamte Ikonographie des Kirchenschiffes von Guebwiller. Gleich drei Phasen der Malerei können Sie hier erleben: eine mittelalterliche, eine gegen Endeder Renaissance und eine aus dem Barock. Die Schwierigkeit für den Restaurator besteht darin, welche Phase er konservieren will, denn die Malereien aus den verschiedenen Epochen überlagern sich an vielen Stellen. Wer die mittelalterliche Schicht freilegenwill, muss das unter Umständen auf Kosten der späteren Phasen tun. Ein echtes Dilemma, das ein hohes Maß an Sachverstand erfordert.Für die mittelalterliche Phase stehen etwa die beiden Großformate rechts und links vom großen Fenster. Sie zeigen die Heiligen Christophorus und Oswald.Der heilige Christophorus trägt ein langes Gewand, das mit Schildpatt verziert ist. Auf dem linken Arm hält er das Jesuskind. Der Heilige wurde oftmals alsFürsprecher angerufen, zum Beispiel im Falle eines plötzlichen Todes. Er wurde im Mittelalter vor allem von den Pilgern oft und gern für die Anbetung genutzt. Der heilige Oswald wiederum ist der Heilige der Ernte -und das Getreide wurde denn auch auf demDachboden gelagert, oberhalb der Decke.Zu den Füßen der Heiligen sehen Sie eine Reihe von Spendern. Der Akt des Spendens war im Mittelalter gängige Praxis. Er wurde von einer öffentlichen Zeremonie umrahmt und entwickelte sich zu einem symbolischen Ritual mit Wort, Geste und Ikonographie. In diesem Sinne sind die Darstellungen der Spender zu verstehen, die Sie an der Seite der Heiligen sehen. Die Spende war überdies ein Akt der Erlösung, mit dem der Spender sich seinen Platz im Paradies zu sichern suchte.Der Hintergrund: Die Spende verpflichtete die Oberen, die gewissermaßen zu Schuldnern wurden, am Tag des Jüngsten Gerichtes von den guten Taten der Spender Rechenschaft abzulegen.Die blumige Girlande, die mit Engelchen verziert ist und dem Umlauf folgt, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie ist typisch für das Zeitalter des Barock, und ähnliche Verzierungen finden sich an einigen Hochfenstern des Schiffes. Gleiches gilt für das Thema der Verkündigung im Bereich des Chores, oberhalb des Lettners. Sie brauchen sich nur umzudrehen.Die Verkündigung symbolisiert die Empfängnis Jesu. Sie wurde 1711 ebenfalls im barocken Stil gemalt und zeichnet sich durch warme und lebendige Farben aus, von rosa über weiß bis hin zu blau. Zwei Welten werden dargestellt: die eine sichtbar und irdisch, also die Welt der Maria, und die andere, unsichtbar und himmlisch, also die Welt Gottes, verkörpert von Gabriel, der Maria die frohe Kunde überbringt. Die Zeichnungen des Triumphbogens sind eine optische Täuschung: Sie sollen Marmor imitieren und den Eindruck der Erhebung verstärken.Begeben Sie sich nun unter den Lettner: Dort können Sie entdecken, wie das religiöse Zeitalter der Dominicains de Guebwiller einst zuendeging.

UNTER DEM LETTNER
Der Lettner istein Meisterwerk und trennt das Kirchenschiff der Gläubigen vom Chor der Mönche. Er bietet allen Laien die Möglichkeit, Szenen aus dem Leben Christi nachzuerleben, und zwar dank reicher Malereien. Der Lettner verhindert aber auch, dass Laien die Kommunion sehen. Unten am Joch ganz links sehen Sie die Kreuzigung Jesu aus dem 14. Jahrhundert. Oberhalb davon gleich mehrere weitere Kreuzigungen: die des heiligen Andreas und die des heiligen Petrus, den Kopf unten, sowie das Martyrium des heiligen Johannes, nackt im Bottich, die Enthauptung des heiligen Jakob und das Martyrium des heiligen Bartholomäus sowie die Enthauptung des heiligen Paulus.Auf dem letzten Joch sehen Sie eine weitere Kreuzigung Christi, der von der Jungfrau Maria, vom heiligen Johannes, den vier Kirchenvätern und bedeutenden Gründern mittelalterlicher Klosterorden umgeben ist. Sie sehen außerdem den heiligen Nikolaus, der drei arme Frauen beschenkt, den heiligen Dominikus, der aus der Hand von Petrus den Priesterstab empfängt, und den heiligenSankt Martin, der seinen Mantel teilt.Diese Malereien sind die ältesten der Kirche und wurden erstmals im Zweiten Weltkrieg restauriert, und zwar von deutscher Hand. Das Dritte Reich sandte damals Fachleute aus, um die Schätze der eroberten Gebiete zu erfassen. So wurden 1941 die ersten Bestandslisten erstellt. Sie werden heute in den Archiven des Départements in Colmar aufbewahrt.Das Klosterleben in Guebwiller war vieles, aber gewiss kein langer, ruhiger Fluss. Fünf Jahrhunderte des Lebens in Gemeinschaft, durchkreuzt von den Wechselfällen der Geschichte enden mit der Revolution: Sie läutet das Ende der Dominikaner-Epoche ein, damals leben im Kloster nur noch fünfzehn Brüder.Allerdings sind sie bei den Dorfbewohnern beliebt und fürchten sich daher nichtvor Plünderungen infolge der revolutionären Ereignisse im Juli 1789. Im November allerdings gehen die geistlichen Besitztümer in die Hand des Staates über, und Anfang 1790 werden die religiösen Orden aufgelöst. Das heißt: die Mönche müssen ihr Kloster verlassen. Einige von ihnen wechseln zu den Kapuzinern in Belfort, andere kehren zu ihren Familien zurück. Die Dominikaner des benachbarten Klosters Saint-Michel, das kurz nach unseren gegründet wurde und heute verschwunden ist, erleiden das gleiche Schicksal. Eine Silbermann-Orgel, die 1745 auf dem Lettner eingebaut wurde, wird von der Kirche von Wasselonne erworben. Kirche und Kloster werden versteigert.So wendet sich das Blatt in der Geschichte des Klosters, und eine ganz andere Seite wird aufgeschlagen, die ebenfalls von Leidenschaft geprägt ist: Es ist die Ära der Musik. Lassen Sie sich von uns zu neuen Höhen beflügeln und nehmen Sie die große rote Treppe hinter dem mittleren Tor des Lettners: Dort ist der Zugang zum Hochchor.

HOCHCHOR
Willkommen im frühen neunzehnten Jahrhundert -wir stehen am Anfang einer neuen Gesellschaft und am Anfang der industriellen Revolution. Viele religiöse Gebäude werden nun zu Fabriken und Büros, und der Geist der vergangenen Epoche ist kaum noch zu spüren.Die majestätische Treppe mit dem roten Teppich hat nur noch eine Funktion: Sie soll dem neuen Bürgertum den Zugang zu Wissen und Kunst eröffnen.Der neue Eigentümer Jean-Jacques Bourcart ist ein industrieller Großunternehmer. Er ist fest davon überzeugt, dass die Musik ein unerlässliches Gut ist. Bourcart lässt auf halber Höhe des Chores einen Zwischenboden einbauen: Der untere Teil wird zum Probenraum für die Arbeiter, denn Bourcart hält es für notwendig, sie musikalisch zu bilden, weil das nach seinem Dafürhalten dazu beiträgt, das Individuum zu emanzipieren. In der oberen Etage wird der Arche durch eine Holzmauer geschlossen, außerdem wird eine Heizung eingebaut. Ein Konzertsaal wird erschaffen, der das ganze Jahr über bespielt werden kann. Damit kann die musikalische Abenteuerreise in den Dominicains beginnen. Und wie immer, wenn es um das Schöpferische geht, stehen am Anfang die Frauen, genauer gesagt: drei Frauen mit einem außergewöhnlichen Schicksal.Margarethe Schmuck wird 1803 in Guebwiller geboren.Sie wird später eine der berühmtesten Diven Europas sein und sich mit Mitte 20 ihren Platz an den Höfen erobern. Sie heiratet den deutschen Harfen-Spieler Franz Stockhausen, die beiden bekommen zwei Kinder. Ihnen will Margarethe Schmuck ihre Geburtsstadt Guebwiller näherbringen, schließlich verweilt sie dort immer noch häufig.In dieser Zeit gibt der Eigentümer Jean-Jacques Bourcart den Anstoß für die ersten Konzertzyklen im Hochchor: Das Eröffnungskonzert dieses neuen Musiksaales findet statt am 22. November 1838 unter der Leitung von Sigismund Neukomm, einem Schüler von Joseph Haydn. Zum Auftakt erklingt die Ouvertüre von Mozarts Zauberflöte.Jean-Jacques Bourcart hält sich geschäftlich regelmäßig in Österreich auf und lernt dort den Komponisten Karl Kienzl kennen, den er für Jahrzehnte an Guebwiller binden kann. Kienzl gründet hier mehrere Ensembles, zum Beispiel ein Sinfonieorchester und eine Reihe von Chören, die weithin bekannt werden.Die zweite Frau, die damals unsere Bühne betritt, ist Clara Schumann-dank Jules, dem Sohn von Margarethe Stockhausen. Er ist ein renommierter Bariton und hat sich mit der Interpretation von Liedern einen Namen gemacht. Die Gattin des berühmten Komponisten Robert Schumann begleitet Jules Stockhausen am Klavier, und so kommt es, dass Clara Schumann am 30. Januar 1858 ein Konzert in den Dominicains gibt. Sie kehrt später noch dreimal hierher zurück.Die 1850er-Jahre sind der Beginn der musikalischen Ära von Guebwiller, das in musikwissenschaftlichen Werken als Standort höchster Güte aufgeführt wird -auf einer Stufe mit Köln und Basel. Dieses prestige-trächtige Unterfangen lebte ein Jahrhundert später wieder auf, und zwar 1959, unter dem Einfluss eines weiteren Industriellen aus Guebwiller: Alphonse Mader. Jetzt aber finden die Konzerte nicht mehr im Hochchor statt -er ist inzwischen zum Museum von Florival geworden -sondern im Kirchenschiff mit seiner unvergleichlichen Akustik. Die bedeutendsten Künstler aus aller Welt treten hier auf: Rostropowitsch, Petrucciani, Svjatoslav Richter, Jordi Savall, Barbara Hendricks -und ebenso eine Reihe von hochklassigen Orchestern und Vokalensembles.

SAKRISTEI - VORSICHTIG ! NICHT BESUCHBAR
Jean-Jacques Bourcart schwebt eine neue Aufteilung des alten Klosters vor, mit ganz verschiedenen Nutzungen. Neben dem neuen Konzertsaal und dem Probenraum wird aus dem Kirchenschiff nacheinander ein Lagerraum, ein Stall und eine Markthalle. Die Klostergebäude unterstehen nun seiner Frau Climène -und sie ist die dritte Frau, von der die Domincains geprägt werden, denn sie errichtet hier ein Hospiz.Climène entstammt einer Familie von protestantischen Industriellen, und sie lässt die Sakristei mit ihrem Gewölbe im Jahre 1836 in eine protestantische Gebetsstätte umbauen. Als Mutter hat sie für 13 Kinder zu sorgen, wenn ihr Mann geschäftlich durch Europa reist. Sie selbst stirbt früh im Alter von 36 Jahren.Die Sakristei oder protestantische Kapelle wird von vier gotischen Bögen überspannt. Die Schluss-Steine stellen die Wappen von bedeutenden Familien aus der Gegend dar, zum Beispiel der Familie des Grafen von Andlau. Die Gemälde stammen von Emile Bourcart, einem Sohn von Climène und Jugendfreund von Jules Stockhausen, der in Rom und Paris Kunst studiert. Weil er Protestant ist, sind hier nur Begebenheiten aus dem Leben Jesu zu sehen, nicht aber Szenen aus dem Leben der Heiligen. Sie sehen beispielsweise die Anbetung der Hirten.Aber auch die katholischen Bewohner des Hospiz werden nicht außer Acht gelassen. Auch sie haben ihre Kapelle, und zwar gleich nebenan.

NEOGOTISCHE KAPELLE
Die katholische Kapelle wird zur gleichen Zeit wie die protestantische eingerichtet und istim neogotischen Stil gehalten. Sie beansprucht einen Teil des alten Kapitel-Saals, in dem sich früher die Gemeinschaft der dominikanischen Brüder versammelt hatte. Die Kapelle beherbergt ein Gewölbe mit einem hängenden Schluss-Stein, ganz und gar künstlich, außerdem einen Altar sowie eine überraschend dichte Ansammlung von acht Statuen auf einer Fläche von 12 Quadratmetern.Die Kapelle öffnet sich zum Kreuzgang, und von dort aus gelangen Sie zum Garten am Eingang der Dominicains. Diesen mittelalterlichen Garten hat Vincent Villuis musikalisch in Szene gesetzt, unser Komponist „in residence". Hier regiert die Musik: von Klassik bis Jazz, vom mittelalterlichen Lied bis zu den neuesten Ergebnissen elektronischer Arbeiten. Die Dominicains de Haute-Alsace öffnen sich auch den digitalen Künsten, um eine neue Spiritualität zu begründen. Sie mag zwar nicht mehr mystisch sein, reflektiert aber dennoch all das, was diesen Ort von der ersten Stunde an geprägt hat.